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Folge 20 – Zwischen den Ohren

Für Münsteraner Verhältnisse hat man hier mit der Intersexualität mal wieder ein eher ernstes Thema gewählt, aber der Film weist trotzdem viele amüsante Szenen auf, ohne dass das Thema zu leichtfertig behandelt würde.



Notizen zu "Zwischen den Ohren"


  • Thiels verhindertes Pokalspiel und dann der Fuß-Schlagabtausch mit Nadeshda gefallen mir als Auftakt


  • Boerne ist offensichtlich wegen Susanne Clemens sehr besorgt


  • es wird nie mal erwähnt, dass ja auch Thiels Ex-Frau Susanne heißt


  • Boerne und Susanne haben als Kinder Winnetou und Old Shatterhand gespielt. Boerne war Winnetou.


  • Thiel wollte weder mitkommen noch Susannes Elternhaus durchsuchen, aber wie immer tut er es dann trotzdem, weil Boerne es so will


  • Boernes Reaktion darauf, dass Thiel Susanne als Boernes Jugendliebe bezeichnet: „Es spricht für eine eklatante Verrohung Ihrer Person, dass Sie hinter einem ganz zivilen Akt der Sorge um eine alte Bekannte sofort Schwülstiges vermuten.“


  • Thiel ist nicht begeistert, als Boerne im Tennisklub auftaucht, kann aber dann doch seine Hilfe gebrauchen, als es um einen Besuch bei den Wotan Wolves geht – Thiel: „Haben Sie nicht Lust, die Freund von Susanne kennenzulernen?“ – Boerne: „Ja, ich bin mit dem Auto da. Und ja, ich fahre Sie hin.“ – Ist doch schön zu sehen, wie gut die beiden sich verstehen.


  • Boerne fährt Mercedes. Ein SLK?


  • Thiel will Boerne bei den Wotan Wolves vorstellen: „Das ist mein … das ist ein ...“ (erinnert ein wenig an die Tankstellen-Szene aus „Höllenfahrt“)


  • die Klemm nennt Thiel Thielchen


  • Boernes erste Dankesrede, die er zuhause einübt, ist extrem unbescheiden. Später hält er eine andere.


  • Boerne lässt sich vor der Preisverleihung aufhübschen und trägt einen geblümten Kosmetikumhang – Thiel: „Ja was, soll ich hier warten, bis der Lack trocken ist, oder …?“


  • Susanne Clemens' Vater: „Machen Sie denn immer alles richtig?“ – Thiel: „Ich bin geschieden.“


  • Boerne feiert allein zuhause, obwohl Alberich aber bei der Preisverleihung anwesend war.


  • Boerne wohnt links, Thiel rechts (vom Treppenhaus aus)


  • Boerne: „Zweifeln Sie an Ihrem Geschlecht?“ – Thiel: „Keinesfalls.“


  • Boerne war in der Schule ein Außenseiter, ein genialer Einsen-Schreiber, der von den anderen in die Mülltonne gestopft wurde


  • Die Brüderschaftsszene mag ich nicht besonders. Ich finde sie eher peinlich als lustig.


  • Boerne siezt Thiel am nächsten Morgen, obwohl er die Brüderschaft selbst angeregt hat.


  • Thiel verrät eine gewisse Musikalität. Zumindest kann er die Melodie aus „Nabucco“ besser nachpfeifen, als Nadines Mutter sie ihm vorgesungen hat.


  • Boerne zu Nadines Freund: „Was studieren sie denn? Gartenbau?“


  • beim Ultraschall, um Nadines Geschlecht festzustellen, ist es diesmal Boerne, der sich gegen seinen Willen von Thiel zu etwas überreden lässt


  • Thiel fixiert sich auf Pullover: erst zieht Nadeshda ihren aus, dann die Klemm


  • Boerne spricht mit Susannes leiche und verabschiedet sich von ihr: „Mach's gut, Old Shatterhand.“


  • immer wieder nett, wenn Thiel gleich losstürzt, wenn er eine Idee hat – und in diesem Fall Boerne auf dem Klo zurücklässt


  • Thiel begrüßt Boerne morgens mit denselben Worten, mit denen Boerne ihn am Morgen nach ihrem Brüderschaftstrunk begrüßt hat


  • eigentlich ist es ja absurd, dass Boerne das Fußballspiel allein zu Ende geguckt hat


Slashpotential:


  • Boerne zieht Thiel an dessen Arm in seine Wohnung

  • Thiel: „Ich dachte immer, entscheidend ist das, was man unten zwischen den Beinen sieht.“ – Boerne: „Mein lieber Thiel, Geschlecht entsteht nicht zwischen den Beinen, sondern zwischen den Ohren.“ – Thiel (blickt nach unten): „Dann möchte ich ja nicht wissen, was bei Ihnen ...“

  • Thiel: „Ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals irgendwie zu Ihnen sagen würde, aber ich mag grad nicht alleine sein … alleine sein!“

sehr gute Szenen:


  • Thiel: „Ja, und ich bin der Kripo-Frank.“


  • nach langer Zeit wird mal wieder Thiels Unwohlsein bei Obduktionen aufgegriffen


  • Thiel: „Ich gucke grad Fußball.“ – Boerne: „Spielen die jetzt auch nachts?“ – Boerne zieht Thiel an dessen Fanschal mit sich


  • Thiel: „Er meint ja, beim Angeln seine Mitte zu finden (...)“. – Alberich: „Tja, so sind sie, die Männer. In ihren besten Jahren suchen sie in unserer Mitte, und wenn sie nicht mehr können, dann suchen sie plötzlich ihre eigene.“ – Thiel: „Also ich war schon ewig nicht mehr angeln.“


  • wenn die Klemm sich mit ihrer Gehhilfe gegen die Wotan Wolves durchsetzt


  • Boerne hält Thiel vom Weintrinken ab, während er über Intersexualität doziert


  • wenn Boerne und Thiel Alberich überreden, ihren Pulli auszuziehen


  • Klemms Zigarettenrauch steigt hinter Thiels Kopf auf


Tags: tatort münster, tm fm
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